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Change Management

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Dietmar Bodingbauer
02.08.2013
09:35

Wenn es in einem Veränderungsprojekt um das Aufbrechen „alter“ Verhaltensweisen und Entscheidungsmuster geht, braucht es ein Projektteam, das anders agiert, als es bisher üblich war. Die Zusammensetzung von Teams passiert aber oft sehr schnell und nach bekannten Mustern („wir wissen ja, wen wir für das Thema brauchen“). Daraus resultiert, dass aus jedem Bereich ein erfahrener Vertreter nominiert wird – die Entsendung in das Team stellt ja schließlich auch eine Würdigung von Verdiensten dar. Damit wird die bestehende Hierarchie und Denkweise des Unternehmens im Team abgebildet und verankert. .

Jeder Bereich hat seine Ansprüche klargestellt, die Chance auf Innovation sinkt, das Projektergebnis wird der kleinste gemeinsame Nenner aller beteiligten Interessen sein. Wirksame Change-Teams müssen einerseits ausreichend Kreativität und Querdenken abbilden, andererseits brauchen sie genug Kenntnis der Organisation und schließlich die Bereitschaft und Fähigkeit, Veränderungen umzusetzen.

Ein erfolgreiches Team braucht folgende Typen von Menschen (nach Kantor):

Mover: kreative und treibende Kraft, gibt die Richtung vor.
Follower: sorgt für die Vervollständigung der Ideen.
Opposer: schaut kritisch auf die Qualitätssicherung.
Bystander: (Beobachter), bringt andere Perspektiven ein.

 Tipps

  • Nehmen Sie sich Zeit für die Zusammenstellung des Teams. Achten Sie darauf, dass neben unterschiedlichen persönlichen Fähigkeiten auch Mächtige, Kenner von Organisation und Geschäft sowie Betroffene der Veränderung vertreten sind.
  • Scheuen Sie sich nicht vor der Auseinandersetzung: Alte, gut eingespielte Konstellationen bringen zwar rasch Ergebnisse, Neues entsteht aber nur im Widerstreit kreativer Ideen.
  • Je komplexer das Vorhaben, desto intensiver sollte der Aufwand für das Team-Building ausfallen. Die Investition in ein Wochenende, an dem die Beteiligten durch gemeinsame Erlebnisse neue Aspekte voneinander kennenlernen, Vertrauen zueinander entwickeln und sich die Spielregeln für die neuen Projekte erarbeiten, lohnt sich!
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