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Susanna Frech
22.12.2014
13:46

Mitarbeiter entscheiden sich für ein Unternehmen, verlassen es aber wieder wegen ihrem Chef. Mit anderen Worten, wenn Mitarbeiter bei ihren Chefs nicht die authentische Verkörperung des Unternehmens spüren und wahrnehmen, sind Loyalität und Bindung zur Firma bald in weite Ferne gerückt. Wieder neue Mitarbeiter zu finden und zu entwickeln, kostet nicht nur Zeit und Geld, es wirkt sich auch auf die Identität des Unternehmens und seine Außenwirkung aus. Denn wer arbeitet schon gerne für eine Firma, die nicht als attraktiver Arbeitgeber bekannt ist?

Wie kann, nein muss, eine Führungskraft also agieren, um mit Überzeugung die Identität des Unternehmens – die Marke – zu vermitteln? Führungskräfte sind für klare Strategien, gute Ergebnisse und ein stimmiges Arbeitsumfeld verantwortlich. Sie müssen aber auch die Werte des Unternehmens leben und damit die Marke widerspiegeln. Je eindeutiger und durchgängiger Führungskräfte die Unternehmenswerte definieren, kommunizieren und leben, desto stärker und klarer wirkt die Organisation nach innen und auch nach außen. Dazu müssen die Werte im eigenen Unternehmen verinnerlicht werden, denn die erfolgreichsten Firmen sind die, deren eigene Mitarbeiter die treuesten Marken-Botschafter sind.

Die Herausforderung für alle Manager ist also, diese beiden Disziplinen zu vereinen und markenorientiert zu führen. Nur die gelebte Verbindung der Marke – also der Identität und Wertekultur des Unternehmens – mit dem Führungsverständnis und der Führungskultur, machen Unternehmen nachhaltig zu einem erfolgreichen Arbeitgeber. Nur dann können sich Mitarbeiter mit dem Unternehmen identifizieren, sind mit Freude und Engagement bei der Sache und entfalten ihre volle Leistungsfähigkeit.

Ihre Marke in der Führung verankern

Markenorientiertes Führen unterstützt Sie persönlich und Ihre Organisation dabei, diese beiden Themen als ein Ganzes zu betrachten, zu planen und umzusetzen. Zuerst müssen Sie sich darüber im Klaren sein, wofür Ihr Unternehmen als Arbeitgeber steht und wie diese Werte in der Organisation gelebt werden. Überlegen Sie sich dann, wie authentisch Sie als Führungskraft die Werte Ihres Unternehmens verkörpern. Wir haben zehn Fragen zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen, das herauszufinden.

 

  1. Haben wir ein klares Führungsverständnis? Ist es für unsere Mitarbeiter spürbar?
  2. Müssen wir erst eine einheitliche Führungskultur etablieren?
  3. Sind die Führungsaufgaben eindeutig definiert und den Mitarbeitern verständlich vermittelt?
  4. Haben wir eine klare, wertorientierte Führungskräfteentwicklung für alle Managementebenen?
  5. Finden unsere Mitarbeiter in ihren Zielvereinbarungen klare Aussagen zu Strategie und Wertekultur wieder, um auch danach handeln zu können?
  6. Können unsere Mitarbeiter die kommunizierten Werte auch im täglichen Umgang mit mir als Chef wahrnehmen und beobachten? 
  7. Wird die Führungskultur auch in Mitarbeitergesprächen, Feedbackprozessen, Beurteilungsbögen umgesetzt?
  8. Leben wir unsere Unternehmenswerte auch in Bewerbungs- und sogar Austrittsszenarien?
  9. Bin ich als Führungskraft Marken- und Kulturbotschafter?
  10. Sind wir als Führungskräfte ergebnis-, entwicklungs- und stimmungsverantwortlich?

Wenn Sie diese Fragen beantwortet haben, wissen Sie, wo noch Potenziale und Entwicklungsbedarf bestehen.

Um markenorientierte Führung wirklich zu leben, müssen Sie die Werte Ihrer Arbeitgebermarke zuerst ganz klar ausformulieren und kommunizieren. Stellen Sie sicher, dass alle Manager sich daran orientieren und ein gemeinsames Führungsverständnis etablieren. Das bildet auch die Grundlage für die Definition und Umsetzung der Führungskompetenzen/-aufgaben und natürlich bauen darauf auch Ausbildung, Mitarbeitergespräche, Feedbacks etc. auf. Letztendlich wirken die im Einsatz befindlichen Führungsinstrumente und -tools als Katalysator für die Markenwerte.

In Ihrer täglichen Führungsarbeit sind Sie dazu eingeladen, als Vorbild in all Ihrem Handeln und Tun zu agieren. Vielleicht nehmen Sie sich folgendes Motto für 2015 vor: „Mensch ärgere die Werte nicht!“

 

 

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