Executive Coaching – der Hebel zur Spitzenleistung

von Hans Bodingbauer

Executive Coaching beginnt sich durchzusetzen: Menschen, die einen Coach haben sind kein Problemfall, sondern wollen sich weiterentwickeln, sie haben keinen Makel, sie haben ein Ziel.

Was im Sport selbstverständlich ist – ein Coach bringt seine Sportler zu Höchstleistungen  greift allmählich im Berufsumfeld. Besonders Top-Führungskräfte haben die Wirksamkeit eines persönlichen, professionellen Coachs längst erkannt.

Woran erkennen Sie, dass der Coach professionell ist und wie können Sie die Wirksamkeit eines Executive Coach messen? Bis vor einigen Jahren war Coaching in Unternehmen noch etwas für Menschen mit Leistungsdefiziten. Ein Coach sollte das Führungsverhalten einer Person mit negativen Auswirkungen auf die Organisation reparieren, schlechte Nachrichten oder Kritik kommunizieren, oder das Führungsverhalten von jemanden ändern, in den schon lange und viel investiert wurde. Heute sieht man die Rolle des Coachs ganz anders. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie erfolgreiche und fähige ManagerInnen noch besser und effektiver werden können denn von Führungskräften und besonders von Top-Executives werden Höchstleistungen erwartet.

Stärken forcieren statt auf Schwächen konzentrieren

Der Fokus liegt auf der Entwicklung der individuellen Stärken, damit die Führungskraft maximal wirksam im Sinne der Unternehmensziele wird. Den Unternehmen ist klar geworden, dass ihre Führungskräfte auf diesen Hochleistungsstrecken nicht völlig alleine gelassen werden können. Hier kommt der Coach als Sparingpartner ins Spiel. Als Partner in schwierigen Zeiten, als ehrlicher Feedback-Geber, legt er den Finger auf Schwächen und ermutigt die eigene Kraft zu spüren und einzusetzen. Selbstverständlich, sind Leistungsdefizite auch Teil eines Entwicklungsplanes und eine Grundlage für das Streben nach Veränderung. Der Coach begleitet den Coachee (die Führungskraft) auf einer Entwicklungsreise, entfacht viel kreative Energie mit dem Ziel, die besten Lösungen zur Erreichung der Unternehmensziele zu finden. Dieser gemeinsame Prozess läuft auf der Basis von klaren Vereinbarungen und veränderbaren Entwicklungszielen ab. Dabei geht es sowohl um die Interessen des Unternehmens bzw. des Auftraggebers, als auch um die Anliegen und Ziele des Coachee.

Coaching macht Veränderung nachhaltig

Beim Executive Coaching geht es darum, die Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Führung von Personen und Teams zu optimieren bzw. langfristige Veränderungen in Organisationen herbeizuführen. Der Executive Coach setzt sein Wissen, seine Erfahrungen und Einsichten ein, um dem Coachee zu helfen über die Komfortzone hinaus zu wachsen und als Führungskraft auf einem Niveau zu agieren, das er alleine nicht erreicht hätte. Dies ist ein hoher Anspruch und es muss auch ein hoher Anspruch sein. Denn die Zeit, Aufmerksamkeit und die Energie von Führungskräften ist eine knappe Ressource. Außerdem sind Executive Coaches gut bezahlte Experten, von denen erwartet wird, dass sie fähig sind, Führungspersonen zu außerordentlichen Leistungen im Rahmen der Geschäftsziele eines Unternehmens zu führen. Andernfalls hat das Unternehmen Zeit und Geld vergeudet.

Das Verhalten der Chefs spiegelt sich im Verhalten der MitarbeiterInnen

Positive Verhaltensänderungen von Führungskräften haben eine sehr starke Vorbildwirkung und sind Ausdruck der Veränderung. MitarbeiterInnen orientieren sich wesentlich mehr am Verhalten von Führungskräften als an bloßen Anweisungen. Überlegen Sie mal: auch Sie haben selten das getan, was von einer vorgesetzten Instanz gepredigt wurde. Es war vielmehr das erlebte Tun von Eltern, Lehrern oder Vorgesetzten, das motivierte, aber auch entmutigt hat. Deshalb setzt die ICG u. a. auf Verhaltens-Coaching.

Dabei gibt es zwei wichtige Komponenten:

  • Was ist das Schlüsselverhalten, das es zu verändern gilt, um die Wirksamkeit der Führungskraft und der Organisation zu verbessern?
  • Wer sind die Schlüsselpersonen (Stakeholder), die einbezogen werden müssen, damit die Veränderung auch nachhaltig wird und die im Sinne der Erfolgsmessung auch darüber entscheiden, ob die Veränderung auch stattgefunden hat (meist nach 1 Jahr).

Der Coach muss daher Klarheit darüber haben, was es braucht, damit Veränderung nachhaltig stattfindet, wo Verhaltens-Coaching wirkt und wo nicht. Verhaltens-Coaching, wird im Executive Coaching erfahrungsgemäß am häufigsten angewendet. Der Wunsch nach Verhaltensänderungen steht hinter den meisten Anfragen zu Coachings. Dies gilt nicht nur für Top-Manager, sondern auch für sogenannte „high-potentials“, junge zukünftige Spitzen-Führungskräfte. Steht man an der Spitze einer Organisation, haben selbst kleine Veränderungen im Führungsverhalten eine sehr hohe Wirkung.








Die Professional Executive Coachs:

Andreas Sutter
Hans Bodingbauer

Ohne Erfolg kein Geld

Im Coaching  bieten wir unseren KundeInnen die Möglichkeit, dass nur im Erfolgsfall für unsere Coachingleistung zu bezahlen ist, das heißt, wenn die Stakeholder den Coaching-Erfolg bestätigen. Basierend auf einem Konzept von Marshall Goldsmith messen wir zu Beginn und am Ende des Coachingprozesses.  Das bedeutet, es wird nicht dafür bezahlt, wie viel Zeit der Coach mit dem Coachee verbringt, sondern für das Ergebnis. Und das Ergebnis bewerten die Stakeholder. 

Professional Executive Coachs

Im Coaching geht es also um Veränderung und die Erhöhung von Wirksamkeit. Für die ICG als Beratungsunternehmen, das sich seit vielen Jahren mit der Gestaltung von Veränderung in Organisationen auseinandersetzt, ist Coaching ein wichtiges Werkzeug, um Organisationen leistungsfähiger zu machen. Daher haben wir vor einigen Jahren entschieden, die Coaching-Kompetenz der ICG auszubauen und auf einen internationalen Standard zu heben. Mittlerweile gibt es 8 international zertifizierte Professional Executive Coachs in der ICG Österreich bzw. Ungarn. Alle bringen viel Lebens- und Führungserfahrung, eine solide Coaching- und Berater-Ausbildung und Klarheit zur eigenen Person, zu Stärken und Schwächen, mit.