Reform der Finanzverwaltung
Die österreichische Finanzverwaltung wurde in einem mehrjährigen Change-Prozess von Grund auf reformiert. Die Anzahl der Behörden sowie der organisatorische Ebenen wurde um rund die Hälfte reduziert und die Servicequalität deutlich gesteigert.
Im Regierungsprogramm 2003 wurde eine systematische Senkung der in Unternehmen durch gesetzlich Informationsverpflichtungen – aufgrund der bestimmte Informationen bereitzuhalten und unaufgefordert oder auf Verlangen anderen Institutionen oder Personen zur Verfügung zu stellen sind – entstehenden Verwaltungskosten beschlossen. Bis 2012 soll eine Entlastung von 25%; dh. mehr als 1 Mrd. €, für Österreichs Unternehmen erreicht werden.
- ICG quantifizierte die Verwaltungskosten und schaffte somit eine fundierte Basis für Reduktionsmaßnahmen
- ICG simulierte die Auswirkungen konkreter Entlastungsmaßnahmen durch die Analyse der Maßnahmen bzw. der zugrundeliegenden Unternehmensprozesse
Die verbesserte Abwicklung zwischen Wirtschaft und Verwaltung (und zwischen öffentlichen Stellen) führt zu einem massiven volkswirtschaftlicher Effekt, der langfristig auf 1-1,5 Prozent des BIP an zusätzlicher Wertschöpfung geschätzt wird (gemäß Niederländischem Central Planning Bureau sowie Hochrechnungen im WIFO-Weißbuch: Modellsimulationen wirtschaftspolitischer Maßnahmen).
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Laura Blagec
