Freie und Hansestadt Hamburg

Evaluation der Stadtteilkulturförderung Hamburgs

Die historisch gewachsene Förderpraxis im Fördersystem „Stadtteilkultur“ der Freien und Hansestadt Hamburg wurde daraufhin evaluiert, ob sie den gewachsenen Aufgaben und Anforderungen in der Stadtteilkultur noch gerecht wird oder ggf. anzupassen sei. Hamburg fördert in seinen sieben Bezirken derzeit 28 Stadtteilkulturzentren und 13 Geschichtswerkstätten sowie stadtteilkulturelle Projekte. Ziel der Evaluation war der Erhalt der Anschlussfähigkeit bzw. die Weiterentwicklung der Einrichtungen.

Die Evaluation erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Kulturforschung und unter Begleitung eines unabhängigen Beirats. Sie erstreckte sich auf drei Ebenen: 1.) die Ebene der geförderten Einrichtungen, 2.) die Ebene des Sozialraums und 3.) die Ebene der Förderstrukturen.

Leistungen waren u.a.:

  • Befragung der geförderten Einrichtungen
  • Workshops mit jeder Einrichtung sowie jedem Bezirk
  • Evaluierung der Einrichtungen basierend auf einem TQM-Modell
  • Identifizierung von Qualifikationsbedarfen und Vorschlag eines Qualifizierungsmodells 
  • Evaluierung des Entwicklungspotentials auf Bezirksebene 
  • Entwicklung eines Wirkungsmodells (Referenzrahmen) für zukünftige Förderentscheidungen sowie Vorschlag zu einem geeigneten Controllingsystems

Kernergebnis ist ein Vorschlag zu einem neuen Fördersystem, das statt auf einen kennzahlengestützten Mechanismus auf einen Verhandlungsprozess entlang politischer Ziele setzt. Weitere Ergebnisse sind:

  • Bericht zu Charakteristika, Leistung, Wirkung, Potenzial und Entwicklungsbedarf der Einrichtungen
  • Bewertung des Managements der Einrichtungen und ausgewählter Qualitätsaspekte
  • Entwicklungspotenzial auf Bezirksebene
  • Wirkungsmodell / Referenzrahmen und Vorschlag zu einem Wirkungscontrolling
  • Einschätzung des zur Ausbalancierung überdurchschnittlicher Risiken bei einzelnen Einrichtungen erforderlichen Finanzvolumens
  • Organisationsentwicklung bei den Einrichtungen
  • Vorschläge zu Qualifizierung und Weiterbildung

Ihr Ansprechpartner:
Dieter Haselbach
Lutz Hempel