Keine Standardberatung,
sondern Beratung, die wirkt

Auf den "Fit" kommt es an

Warum funktioniert es nicht, Erfolgsrezepte, Vorgehensweisen und Instrumente von anderen zu übernehmen und in der eigenen Organisation anzuwenden? Warum ist ein Beratertyp in einem Unternehmen erfolgreich, in einem anderen aber nicht?

Ein einfaches Modell des Columbia-Professors Harvey Hornstein hilft, die Frage „Wie bin ich als Change-Manager wirksam?“ einzuordnen. Seine Aussage: „Es geht immer um eine möglichst große Deckung (,Fit‘) des Ich, also meiner Persönlichkeit und meiner Besonderheiten, mit den erforderlichen Modellen, Werkzeugen, Skills, Know-how und mit dem Kontext, das heißt mit der Situation, den besonderen Umständen, der Logik des Unternehmens, der Branche etc.“ Passen diese drei Aspekte – Persönlichkeit, Modelle und Kontext – nicht zusammen, werde ich unwirksam. Die in einer Situation besten Persönlichkeitsmerkmale und wirksamsten Instrumente können in der falschen Umgebung oder unter anderen Umständen wirkungslos sein. Ebenso werde ich scheitern, wenn ich persönlich zwar gut in den Kontext passe, mir aber das Know-how und die passenden Instrumente für die Aufgabe fehlen. Denken Sie einmal kurz nach. Sie kennen sicher Situationen, in denen der „Fit“ fehlte und Sie trotz aller Mühe als Person nicht wirksam wurden. Schade, aber das bekannte Schweizer Taschenmesser für alle Anlässe gibt es im Change-Management nicht. Das Gleiche gilt übrigens für BeraterInnen.