Österreichische Bundestheater

Ausgliederung der Österreichischen Bundestheater

Mit der Ausgliederung der Österreichischen Bundestheater aus der Bundesverwaltung entstand der weltweit größte Theaterkonzern. Ab 1. September 1999 (Ausgliederungsstichtag) wurde die Subventionsleistung des Bundes eingefroren und dadurch real deutlich verringert. Das hohe künstlerische Niveau wurde dabei gehalten bzw. sogar erhöht. Der Bundestheaterverband wurde in fünf Gesellschaften (Holding, Burgtheater, Staatsoper, Volksoper, Theaterservicegesellschaft) geteilt – binnen zwei Jahren wurde diese weitgehende Strukturveränderung hin zum international größten Theaterkonzern vollständig umgesetzt. In allen Gesellschaften wurden professionelle Managementsysteme eingeführt.

ICG unterstützte die Ausgliederung durch:

  • Projektplanung und Projektsteuerung
  • Unterstützung bei der Entwicklung von Fachkonzepten für Rechnungswesen, Administration, Organisationsstruktur etc.
  • Begleitung des IT-Auswahlprozesses
  • Projektmanagement der SAP-R/3-Einführung und der Umstellung von Kameralistik auf kaufmännisches Rechnungswesen

Für die Einführung einer Konzernstruktur in Theaterbetrieben, von denen jeder für sich international hoch angesehen ist, ist es erforderlich den Nutzen einer engeren Zusammenarbeit klar herauszuarbeiten und dennoch die Eigenständigkeit der Häuser zu wahren. Die Organisation der Bundestheater gilt europaweit als Vorbild für Kulturholdings.

Bundestheater-Holding

Vergleich der arbeitsrechtlichen und entgeltmäßigen Rahmenbedingungen des Wiener Staatsopernorchesters mit deutschen Opernorchestern. Analyse der Kollektiv- bzw. Tarifverträge verschiedener Orchester und Vergleich der arbeitsrechtlichen und entgeltmäßigen Rahmenbedingungen als Entscheidungsgrundlage für die Kollektivvertragsverhandlungen der Bundestheaterholding mit dem Wiener Staatsopernorchester.

Ihr Ansprechpartner
Günter Kradischnig