Österreichische Post AG

Die Post baut ihr Filialnetz konsequent um. Die Rapid Result Methode liefert dazu ein wichtiges Fitnessprogramm zum Kulturwandel.

10 Filial- und GebietsleiterInnen haben 100 Tage Zeit, um zu beweisen, dass auf den ersten Blick unmöglich erscheinende, extrem herausfordernde Ergebnisse erzielbar sind. Beispiele dafür sind: Verdoppelung von Absatzzahlen bei Finanzdienstleistungen, wirtschaftliche Turn-Around von Filialen oder massive Umsatzsteigerungen in der Philatelie. Das Top-Management setzte die Rahmenbedingungen für dieses Vorhaben, gab Freiräume zur Eigengestaltung und versprach unmittelbare Unterstützung bei auftretenden Problemen. Die ProjektleiterInnen arbeiteten in ihren Filialen/Gebieten mit ihren MitarbeiterInnen an der Umsetzung ihrer Ziele. Neue Ideen im Verkauf wurden geboren, neue Verhaltensweisen erprobt und alle drei Wochen trafen sich alle ProjektleiterInnen in Workshops zum Erfolgsaustausch und für gemeinsame Trainingsimpulse. Nach vier Monaten gab es einen großen Auswertungsworkshop mit allen Führungskräften des Filialnetzes: Die Ergebnisse stimmten, aber viel wichtiger waren die Erkenntnisse der ProjektleiterInnen bei der Umsetzung ihrer Ziele: Welche Hürden stellten sich in den Weg; wo gelang es, Barrieren zu beseitigen, wie wurde der Freiraum genützt etc. Daraus ergaben sich fantastische Impulse für die Weiterentwicklung des Filialnetzes. Statt theoretischer Konzepte gab es Erfahrungen aus der Praxis, die fundamentale Änderungen in der Struktur, beim Trainingsprogramm und im Zusammenspiel zwischen Zentralabteilungen und den Filialen auslösten.

Ihr Ansprechpartner
Manfred Höfler

 

Zum Geschäftsfeld „Produktion und Logistik“ in der Division Brief, Werbepost & Filialen der Österreichischen Post AG zählte im Jahr 2012 die Beförderung, Sortierung und Zustellung von rund 1 Mrd. Briefen und  4,3 Mrd. Werbesendungen.

Die dafür notwendigen österreichweiten operativen Bereiche und Einrichtungen, wie z.B. Verteilzentren und Zustellbasen werden einerseits durch Zentralbereiche unterstützt, andererseits wird die laufende Entwicklung der Qualität und Effizienz gesteuert.

Diese Zentralbereiche wurden im ersten Halbjahr 2013 hinsichtlich ihrer Organisationsstruktur,  Aufgabenteilung und  Schnittstellen zu den operativen Bereichen und ihrem Rollenverständnis analysiert und in Folge neu strukturiert.

ICG war dabei der Berater für Diagnose und Entwicklung von Optionen zur Organisation der Zentralbereiche. Die wesentlichen Schritte in diesem fokussierten und sehr umsetzungsorientierten Projekt, unter Einbindung der zentralen Ansprechpersonen der Österreichischen Post AG waren:

  • eine kompakte Standortbestimmung aus Innen- und Außensicht
  • die Entwicklung einer effektiven und effizienten Aufgaben- und Rollenverteilung zwischen zentralen und operativen Bereichen 
  • die Entwicklung von Optionen für Struktur, Schnittstellen
  • die Begleitung der Entscheidungsfindung und
  • die Umsetzungsplanung

Die neue Organisation wurde nach der 3-monatigen Konzeption unmittelbar umgesetzt.

Ihr Ansprechpartner
Dietmar Bodingbauer