Stadt Graz

Von der „Schulden Stadt“ zum Vorbild für Verwaltungsreform

Mitte des letzten Jahrzehnts war Graz an die Grenze der Finanzierbarkeit gelangt. Der operative Haushalt wies eine beachtliche Lücke auf, der Schuldenstand wuchs beängstigend. Seit 2008 wurde in einem mehrjährigen intensiven Change-Prozess gemeinsam mit der politischen Führung (im Schnitt ein gemeinsamer Klausurtag pro Monat), dem Top Management der Stadt, den städtischen Unternehmen und dem Reformteam des Magistrates am „Haus Graz Neu“ gearbeitet. Die Budgets wurden stabilisiert und wesentliche echte Strukturänderungen umgesetzt. So wurden beispielweise 1000 städtische MitarbeiterInnen in die umstrukturierte Holding Graz GmbH integriert, dabei viele Doppelgleisigkeiten beseitigt und eigene IT-Service sowie Facility Management - Gesellschaften aufgestellt. Eine neue Marke, ein gestärktes Wir-Geühl und ein Mehr an Kundenorientierung sind neben der erfolgreichen Budgetkonsolidierung wichtige Ergebnisse dieses echten Reformprozesses. Die wesentlichen Erfolgsfaktoren: Alle wesentlichen Partner waren voll in den Reformprozess involviert: Politik, Top Management, das städtische Reformteam und die BeraterInnen arbeiteten gut abgestimmt an dieser Herausforderung.

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Manfred Höfler